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Unser Rezept des Monats: Rhabarber-Trifle

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Rhabarber Trifle nach "Food for Angels and Devils"

Rhabarbergelee

- 500 g Rhabarber

- 125 g Zucker

- Gelatineblätter (abhängig der Flüssigkeit)

Für das Rhabarbergelee den Rhabarber mit dem Zucker und 200ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Ca 15 Minuten köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Den Rhabarber in ein Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen. Pro 250 ml Flüssigkeit braucht es 2 Gelatineblätter. Diese für 5 Minuten in Wasser einweichen. Den Rhabarbersaft erhitzen und die gut ausgedrückten Gelatineblätter in dem heissen Saft auflösen. Diesen danach in 4 grössere oder 8 kleinere Gläser geben. In den Gläsern braucht es noch Platz für weitere Schichten! Die Gläser abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Crumbles

- 100 g Mehl

- 100 g Butter

- 100 g Rohrzucker

- 50 g Zucker

- 50 g Hafer

- 1 Prise Salz

Den Ofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten mit der Unterstützung einer Küchenmaschine vermengen. Die Crumbles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und für 40 Minuten backen. Die Crumbles abkühlen lassen und in eine Dose geben.

Rhabarberstückchen

- 200 g Rhabarber

- 75 g Zucker

Den Backofen auf 220 ° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Rhabarber in 2 cm Stücke schneiden und auf ein beschichtetes Backblech legen. Den Zucker über den Rhabarber streuen. Ebenso etwas darüber geben. Nun den Rhabarber für ca 10 Minuten bissfest garen.

Den Rhabarber aus dem Ofen nehmen und auf dem abkühlen lassen

Custard (so eine Art Vanillesahnepudding)

- 300g Rahm

- 1 Vanilleschote

- 60 g Zucker

- 5 Eigelb

- 2 EL Maismehl (Stärke)

Die Sahne mit den Vanillesamen und der Vanilleschote zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die Vanillesahne schrittweise zu der Eiermasse geben. Danach alles wieder in den Topf umfüllen und vorsichtig erhitzen bis die Masse dicklich wird. Den Custard in eine Schüssel geben und mit einer Klarsichtfolie abdecken. So bildet sich keine Haut. Diesen zum Abkühlen in den Kühlschrank geben.

- 250ml Schlagrahm oder double cream

- etwas Staubzucker

Den Schlagrahm nach Bedarf leicht süssen und aufschlagen.

Nun nimmt man die Gläser mit dem Rhabarbergelee, gebe ein paar von den Rhabarberstückchen, dann Custard (am besten mit einem Dressiersack), dann etwas von den Crumbles (zerbröselt) und zum Schluss den Schlagrahm drauf. So entstehen viele Schichten. Recht bald servieren.

Anmerkung: dieses Rezept lässt sich saisonal anpassen. Es schmeckt bestimmt auch mit Sauerkirschen oder Zwetschgen. Den Crumble kann man bei Bedarf durch Biskuitboden ersetzen. Diesen dann entsprechend ausstechen.

Dieses und viele weitere wunderbare Rezepte finden Sie bei Food for Angels and Devils.

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Frohe Ostern!

Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Förderern ein frohes Osterfest und ein paar ruhiger, erholsame Tage!

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Rinder-Nachwuchs

Vier Kälber sind in den letzten Tagen auf dem Hof Dinkelberg geboren. Unsere Kühe Kiwi und Ragusa haben je ein weibliches Kälbchen bekommen. Patras und Croatia haben ein männliches auf die Welt gebracht.

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Unser neuer Landwirt, Frédéric Gouriou, hat den Kühen Beistand geleistet und berichtet, dass Muttertiere und Kinder wohlauf sind.

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Der Winter ist da!

Keine Frage, der Blick aus dem Fenster ist eindeutig: Der Winter ist da. Heute will es gar nicht aufhören zu schneien. Wir im Büro blicken da freudig auf das strahlende Weiß das immer mehr bedeckt vor unserem Fenster. Autos, Bäume, Hecken verschwinden in einem Berg aus Schnee...

Aber wir denken auch an unsere Fahrer, die sich jetzt durch Schnee (und hoffentlich kein Eis!) kämpfen, um frisches Obst und Gemüse zu Ihnen nach Hause zu bringen. Bitte haben Sie Verständnis für etwaige Verspätungen - der Schnee ist nun mal ein echter Verlangsamer.

Auch unsere Gärtner-Truppe hat es nicht leicht, Ware zu uns zum Packen zu bringen. Die Rollis weigern sich beharrlich, die Schneemassen zu durchqueren, und so kommt man ins Schwitzen - obwohl es eigentlich nur bergab zum Packraum geht.

Trotzdem genießen wir dieses herrliche Weiß, das so wunderbar zum Spazieren, Schlittenfahren, Teetrinken, Feuermachen, Glühwein-Trinken (nach Feierabend natürlich) einlädt.

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Ein Frohes Neues Jahr 2017!

Wir freuen uns, dass aktuell der Boden so wunderbar durchfriert. Das lockert ihn und errleichtert so das Wachstum im Frühjahr und die Erwärmung des Bodens.

Drücken wir aus regionaler Sicht gemeinsam die Daumen, dass es ein einigermaßen normales "Wetter-Jahr" gibt, ohne diese endlos langen Nässe- oder Trockenperioden und ohne Hagel! Und aus globaler Sicht hoffen wir auf ein ruhigeres, friedlicheres Jahr. Das können wir alle brauchen.

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Gewinnspiel

Mitmachen und gewinnen: Das Ökokisten-Rezept des Monats

Der Verband Ökokiste e.V. sucht kreative Öko-Köche und Köchinnen!

Ab sofort küren wir jeden Monat das „Rezept des Monats“. Es kann nach Herzenslust gekocht, gebacken, gesotten und gebraten werden. Einzige Bedingung: Die Hauptzutaten müssen Bio sein und der Saison entsprechen, sprich regional erhältlich sein.

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Martini Bazar

Am Sonntag war uns das Wetter hold und wir haben beim Martini Bazar der Waldorfschule Schopfheim Wurst, Käse, Brot, Honig und Kürbisse verkauft. Unser Stand war direkt vor dem Schulgebäude und strahlte in den warmen Farben des schönen Herbsttages.

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Social Media...

...here we come!

Wir sind nun auch bei Facebook. Das wird vielleicht den einen oder anderen unserer Kunden und Freunde schockieren, aber wir fanden, wir konnten uns diesem Kommunikationsmittel nicht länger verschließen.

Wir möchten auf diesem Wege eine aktivere Kommunikation starten. Wir posten, ihr kommentiert, wir antworten. In dieser Hinsicht ist Facebook schon sehr praktisch und bietet eine perfekte Plattform.

Außerdem können wir Themen, die uns am Herzen liegen mit unseren Followern teilen - seien es nun unsere eigenen Themen oder Beiträge anderer User.

Es wäre schön, wenn ihr euch unsere Seite mal anschaut. Man muss nicht bei Facebook registriert sein, um das zu tun. Einfach dem Link folgen: www.facebook.com/hofdinkelberg

Genauso schön ist es aber natürlich, wenn ihr uns einfach so weiter treu bleibt, auch wenn ihr mit Facebook nichts am Hut habt. Mögen darf man uns auch so.

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WOW-Day

Am 4. Oktober nahm die Freie Waldorfschule Schopfheim am WOW-Day teil. Der Waldorf One World Day (kurz eben WOW-Day) ist ein internationaler Tag, an dem Waldorfschulen und -kindergärten aus aller Welt teilnehmen. Es werden Spenden gesammelt, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Verhältnissen Zugang zu waldorfpädagogischer Erziehung ermöglichen sollen.

Dabei ist der Kreativität der teilnehmenden Institutionen keine Grenze gesetzt - vom Benefiz-Konzert bis zum Versteigern selbstgemalter Bilder ist alles möglich.

Die Waldorfschule Schopfheim beteiligt sich am WOW-Day nun zum zweiten Mal in Folge durch einen Sponsorenlauf. An diesem Lauf nahmen Kinder der Klassen 3, 4, 5, 6, 8, 9 und 11 teil. Im Vorfeld hatten diese Schüler die Aufgabe, Sponsoren zu finden, die ihnen pro gelaufener Runde (400m, um das Schulgebäude herum) einen bestimmten Betrag spenden.

Bei bestem Laufwetter brachten es die 240 teilnehmenden Schüler auf insgesamt 6.200 Runden und generierten so eine Spendensumme von über 23.000 Euro. Dieser Betrag hilft nun, den ersten Waldorfkindergarten in Gaza zu finanzieren.

Wir vom Hof Dinkelberg haben den Spendenlauf unterstützt, indem wir den Läufern Energie in Form von Bananen gespendet haben. Rund 40kg Demeter-Bananen haben die Läufer vertilgt und bestimmt auch dadurch ein so beachtliches Ergebnis erzielt.

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Hut ab vor der Leistung und dem Engagement unserer Waldorfschüler!

Weitere Informationen zum WOW-Day allgemein finden Sie auf der Seite der Freunde der Erziehungskunst und zum WOW-Day in Schopfheim in der Badischen Zeitung und dem Markgräfler Tagblatt.

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Zukunft ist gesät - Dankeschön!

Wer hätte das gedacht? Nachdem es in der Nacht zuvor durchgehend geregnet hatte (allerdings relativ schwach) und sogar am Sonntagmorgen weiterregnete, haben die Verwantwortlichen Weitblick bewiesen und entschieden, dass wir trotzdem säen gehen.

Das Ergebnis war ein wunderbares Event mit knapp 100 Besuchern, die zusammen unser Weizenfeld einsäten. Unter strahlend blauem Himmel auf einem erstaunlich trockenen Acker in herrlicher Lage.

Sozusagen schon traditionell waren auch diesmal die Alphornbläser dabei und haben mit ihren Klängen für die richtige Stimmung gesorgt. Nach dem Säen blieben die meisten Helfer noch zu Kaffee und süßen Teilchen, bzw. Kürbissuppe und Würstchen.

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Mehr Bilder finden Sie in unserer Galerie. Einen schönen Artikel dazu finden Sie in der Badischen Zeitung.

Wir bedanken und sehr herzlich bei allen Helfern!

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Michaeli

Heute, Donnerstag 29.09. ist Michaelistag. Der Gedenktag für den Erzengel St. Michael ist zwar kein arbeitsfreier Feiertag mehr, hat aber immer noch einen festen Platz in den Bauernregeln:

"Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so weiter geh'n"

Insofern sollten wir ja Glück haben für unsere Aktion "Zukunft säen" am Sonntag.

Bei Regen fällt die Aktion leider aus und falls es tags zuvor sehr viel (!) regnet, können wir auch nicht säen, weil der Boden dann zu matschig ist.

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Wir hoffen auf gutes Wetter zum Säen

Es sind nur noch fünf Tage bis zu unserer Aktion "Zukunft säen" und das stabile, spätsommerliche Hoch der letzten Woche hat uns verlassen. Nun vergleichen wir allmorgendlich sämtliche Wetterprognosen (schweizer und deutsche) und hoffen, dass die Optimisten unter den Wetterfröschen recht behalten.

Bei Regen fällt die Aktion leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Aber wir sind guter Dinge und kennen diese wechselhaften Aussichten aus den vergangenen Jahren. Am Ende war es meistens doch wunderschön.

Wir freuen uns also auf viele Helfer, die mit uns Weizen säen, und danach bei Kürbissuppe, Grillgut und Kuchen noch mit uns einen (spätsommerlich warmen?) Tag genießen.

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Blog: Anmerkung in eigener Sache

Es ist mittlerweile möglich, Beiträge unseres Blogs zu kommentieren. Bisher wurde davon noch gar kein Gebrauch gemacht; bitte scheuen Sie sich nicht, uns Ihre Kommentare und Meinungen mitzuteilen. Wir freuen uns über ein bisschen Dialog.

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Morgenkreis Teil 2: Gemüse

Es wächst und gedeiht in den Gewächshäusern

Heute versammelten sich wieder alle Mitarbeiter unseres Hofes (außer denen, die zur Zeit im Urlaub sind) in der Gärtnerei zu einem gemeinsamen Morgenkreis. Wie beim letzten Mal wurde es sehr anschaulich, weil wir einen Streifzug durch unsere Gewächshäuser starteten, die aktuell voller Gemüse sind. Nach diesem sonderbaren Frühjahr nun etwas später als erhofft, aber das zieht sich ja wie ein Roter Faden durch unseren Alltag: die Natur ist nicht planbar. Oder höchstens bedingt. Und so haben wir unsere Gemüseschwemme nun mitten in der Urlaubszeit, in der wir deutlich weniger Haushalte beliefern, als außerhalb der Sommerferien.

Ein wunderbarer Anblick waren die prallen Früchte und das strahlende Grün freilich trotzdem - ein Anblick, den wir gerne mit Ihnen teilen:

Weiterlesen: Morgenkreis Teil...

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Morgenkreis Teil 1: Blütenkunde

Großer Morgenkreis mit Blütenkunde

In unserem monatlichen großen Morgenkreis, begeben sich diejenigen Mitarbeiter, die normalerweise im Büro sitzen oder mit dem Packen oder Ausliefern der Biokiste beschäftigt sind, in die Gärtnerei und nehmen an der Morgenrunde des Gärtnereiteams teil. (Darüber wurde bereits an dieser Stelle berichtet)

Heute führte uns Marianne nach dem Morgenspruch hinaus zu einem Beet, in dem verschiedene Gemüsearten in Blüte stehen. So sah man das, was man sonst vielleicht nur auf dem Teller liegend kennt, mal hautnah in der Natur.

Hätten Sie folgende Pflanzen erkannt? (Lösungen am Ende des Artikels)

Chicoree

 

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Weiterlesen: Morgenkreis Teil...

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Hof Dinkelberg im Film

Ein Film über uns und unsere Partner in der Region

Demeter-Betriebe im Porträt

Unter dem Link finden Sie ein Video von Helmut Kirchner, das er bei vimeo.com gepostet hat. Sie müssen sich dazu nicht anmelden oder einloggen, können den Film einfach so anschauen. Es gibt den Film jetzt auch bei YouTube: Demeter Film YouTube

Insgesamt ist das Werk fast 36min lang; es werden neben unserem Betrieb (von Min. 14:13 bis 17:00) unter anderem auch unser Honiglieferant Joachim Kostritza (Schwarzwald Naturprodukte) und das Weingut Harteneck vorgestellt.

Wir freuen uns sehr, diesen tollen Beitrag mit Ihnen teilen zu können.

P.S.: Falls Sie Firefox als Explorer benutzen und Probleme mit der Wiedergabe des Videos haben, können sie es mal mit folgendem Link versuchen: Firefox Video Wiedergabe

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Siebenschläfer

"Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne."

Es ist zwar nur eine Bauernregel, aber die Wetterlage stabilisiert sich zu dieser Zeit tatsächlich relativ oft. Die Bauernregeln zum Siebenschläfer sind schon vor der Gregorianischen Kalenderreform (1582) entstanden, was zur Folge hat, dass der Siebenschläfertag heute eigentlich auf den 7. Juli fällt.

Da das Wetter heute gut ist (Sonne und nicht zu heiß), ignorieren wir diesen Zusatz einfach und buchen dieses Wetter für die nächsten 7 Wochen.

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Ein nasser Mai

Heute geht ein sehr nasser Mai zu Ende. Insgesamt haben wir den Mai über so viel Niederschlag am Hof gemessen, wie selten zu dieser Jahreszeit. Das sind natürlich keine optimalen Bedingungen für das Wachstum unserer angebauten Produkte. Beeren? Wachsen kaum und schmecken wässrig. Andere Kulturen? Stillstand statt Wachstum. Wir sehnen Sonne und Wärme herbei, die uns dann hoffentlich der Juni bringt; der "Wonnemonat" Mai führte jedenfalls dieses Jahr seinen Namen ad absurdum.

Dabei schätzen wir uns glücklich! Wir sind ja nicht so auf uns fokussiert, dass wir nicht mitbekommen, was im Rest des Landes passiert. Überschwemmungen, Hagel, Katastrophen haben uns hier am Dinkelberg verschont, während in anderen Teilen Baden-Württembergs sintflutartige Zustände herrschen.

Wir wünschen uns und allen Unwetter-geplagten einen raschen Wetterumschwung!

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...davon haben wir erst mal genug...

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Ältere Beiträge

Rinder auf der Weide

Seit einiger Zeit sind unsere Rinder wieder auf der Weide und genießen die Weite und die Freiheit. Während alles grünt und blüht, spazieren die Rinder gemütlich über das Gras. Auf dem Weg zur Arbeit hat man dann diesen herrlichen Anblick auf "Flora und Fauna":

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18. März 2016 / Markus Funk

Unsere Oster-Lämmer

Kurz vor Ostern gab es Nachwuchs in unserem Schafstall. Innerhalb weniger Tage kamen insgesamt drei Lämmchen zur Welt. Sie sind sehr munter und erstaunlich schnell auf den Beinen. Und sie sind ganz kuschelig weich.

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01. März 2016 / Markus Funk

Frühlingsboten

 

Beim Streifzug über unseren Hof fanden sich pünktlich zum Meteorologischen Frühlingsbeginn ein paar Farbtupfer:

 

 

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16. Februar 2016 / Markus Funk

Tierisches vom Hof

 

Zu allererst: Unseren Zwillingen geht es gut! Sie haben die kritische Phase überstanden und sind gesund und munter. Seit mit Rapunzel und Bärbel nun zwei weitere Kühe gekalbt haben, gibt es auch genügend Milch für alle; die Zwillingsmutter Grethel war da etwas knapp im Angebot an ihre Kinder.

 

Nun gibt es sozusagen ein Job-Sharing zwischen Grethel, Rapunzel und Bärbel, die gemeinsam alle vier Kälbchen locker über die Runden bringen. Das klingt ein bisschen nach Hippie- und Kommunenleben, aber so geht es eben zu in unserem Stall. Die Kühe sind damit glücklich.

 

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Gleich neben der Kalbkommune sind neue Nachbarn eingezogen: unsere hofeigenen Schafe. Sie müssen sich zunächst mit einem Leben im Stall begnügen, bevor sie dann, sobald die Witterung es zulässt, unsere Hanglagen määähen dürfen. Eines ist jedenfalls sicher: Während wir gerade ziemlich frieren, wenn wir draußen zu tun haben, genießen die Schafe ihre dicke Wolle und haben bestimmt nicht kalt.

 

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09. Februar 2016 / Markus Funk

Zwillinge im Kuhstall

 

In der Nacht vom 02. auf den 03. Februar geschah in unserem Kuhstall etwas seltenes: Es wurden Zwillinge geboren. Selbst unser erfahrener Landwirt Patrik hatte das nicht geahnt und war dementsprechend überrascht.

 

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Doch was für den Laien in erster Linie süß ist, kann sich als sehr nachteilig erweisen. Oft stirbt eines der Kälbchen, manchmal gar beide. Mangels Platz und Nährstoffen sind die Zwillinge wesentlich kleiner als einzeln geborene Kälber. Zudem kommt es bei ungleichgeschlechtlichen Zwillingen (wie es bei uns der Fall ist) häufig zu Zwitterbildung oder zumindest zu Unfruchtbarkeit.

 

Glücklicherweise geht es unseren beiden neuen Hofbewohnern bisher gut und Patrik schätzt ihre Überlebenschancen mittlerweile ziemlich gut ein.

 

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08. Februar 2016 / Markus Funk

Betriebsfeier

 

Weihnachtliche Stimmung war nun wirklich nicht mehr, als wir Ende Januar unsere Betriebsfeier abhielten. Sie ersetzt bei uns am Hof Dinkelberg die Weihnachtsfeier - denn im Dezember ist in der Regel so viel zu tun, da wäre es schlicht unmöglich, nebenher noch eine Feier zu organisieren.

 

So konnten wir uns ausgeruht und frisch nach dem Jahreswechsel nun auf einen geselligen Tag freuen, bei dem es neben dem Obligatorischen (Sektempfang, Mittagessen, Reden) auch noch einen wunderbaren interaktiven Teil gab. Neudeutsch heißt das ganze "Teambuilding". Organisiert wurde dieser Teil von einer ehemaligen und einer aktuellen Mitarbeiterin.

 

Wir durften uns dabei auf unterschiedliche Art und Weise durch den Raum bewegen, mussten Rätsel rund um unseren Hof lösen, tanzen und schließlich eine Bootsfahrt (ohne Wasser) mit Springen und Ziehen bewältigen. Für jeden der nicht dabei war, klingt das vermutlich etwas seltsam. Für alle Beteiligten war es eine Riesen-Gaudi.

 

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21. Januar 2016 / Markus Funk

Winterimpressionen

 

Heute war ein sonniger Tag mit wunderschönem blauen Himmel - genau das richtige Wetter, um ein paar Winterbilder zu machen:

 

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19. Januar 2016 / Markus Funk

Ein neues Jahr

 

Das neue Jahr ist schon nicht mehr ganz frisch und am Hof ist schon wieder allerhand los. Wir sind mit einer Rekordzahl an Biokisten in das neue Jahr gestartet. Schön für uns, aber natürlich auch mit Stress für Packer und Fahrer verbunden. Teilweise mussten unsere Fahrer über 90 Adressen in einer Tour anfahren.

 

Im Büro ist auch einiges neu. Unser Einkaufsleiter Christoph hat in der Winterpause unsere Artikeldatenbank modernisiert und uns damit für weiteres Wachstum gewappnet. Doch auch diese Arbeiten bringen natürlich Nebenwirkungen mit sich - plötzlich läuft das Dinkelfermentbrot in der Produktkategorie Fleisch eigen, um nur ein Beispiel zu nennen.

 

Derweil hat sich der Winter nun doch noch daran erinnert, was so sein eigentliches Wesen ist: Kälte und Schnee haben uns nach Wochen des Regens derzeit fest im Griff. Optimal für den Boden, der erst Wasser tanken konnte, und sich jetzt unter dem Frost schön ausdehnen kann. Nicht ganz so schön für unsere Fahrer, die sich auch bei diesen Bedingungen ihre Wege über Stock und Stein, durch Berg und Tal bahnen müssen.

 

Die neusten Mitbewohner an unserem Hof lassen sich von der Kälte nicht besonders beeindrucken:

 

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17. Dezember 2015 / Markus Funk

Adventsbacken

 

Gestern Nachmittag wuselten viele kleine Paar Beine durch unseren Gemeinschaftsraum am Hof Dinkelberg. Unter der Anleitung von zwei (ehemaligen) Erziehern aus dem Waldorfkindergarten am Eisweiher wurden Plätzchen gebacken. Mit Liebe - und mit Kindern.

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Diese Aktion hat bei uns bereits Tradition. Doch auch sie steht im Wandel der Zeit, was sich dieses Jahr dadurch bemerkbar machte, dass wir auch eine Gruppe Flüchtlingskinder aus dem benachbarten Markus-Pflüger-Heim zu Gast hatten. Sprachlich schafften es die kleinen und großen Bäcker einigermaßen, sich zu verständigen. Vieler Worte bedurfte es beim Ausrollen, Ausstechen, Anmalen ohnehin nicht.

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Für die Beteiligten war es eine besinnliche Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Und für die Hofgemeinschaft, die heute morgen auch noch eine Portion Plätzchen verspeisen durfte, ein willkommener Happen.

 


 

01. Dezember 2015 / Markus Funk

Ein Schwarm Gänse

 

Ein wunderschöner Anblick bot sich neulich morgens zum Arbeitsbeginn: Kalte Luft, ein wenig Schnee und ein wunderschöner, voller Mond.

 

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Einen Schwarm Gänse sucht man auf dem Bild allerdings vergeblich. Der Titel des Eintrags hat eine andere Bewandnis. In der regionalen Sonntagszeitung fand unser Hof ganz unverhofft eine Erwähnung. Unter der Überschrift "Zart und Saftig" wurde das Hofgut Hochburg (in Emmendingen) präsentiert, das zu Weihnachten Gänse in Demeter-Qualität anbietet.

 

Doch was hat das Ganze mit uns zu tun? Der letzte Satz bringt Licht in die Angelegenheit: "Gänse sowie Hähnchen, Puten und Enten in Demeter-Qualität bietet außerdem der Hof Dinkelberg, Rebacker 2, in Schopfheim".

 

Damit hat uns Der Sonntag eine große Überraschung zum ersten Advent bereitet, nach der wir uns vor Anrufen kaum retten können. Die Nachfrage nach Gänsen in Demeter-Qualität scheint riesengroß. Wir freuen uns natürlich. Die Gänse vielleicht nicht. Aber das ist wieder ein anderes Thema...

 

 

 

 


 

27. November / Birte Bresler

Vom Korn zum Brot

 

Die 3. Klasse der Waldorfschule Schopfheim und die 3. Klasse der Grundschule Wiechs haben dieses Jahr am Projekt „Vom Korn zum Brot“ teilgenommen.

 

Im Oktober wurde jeweils von einer 10 Schüler starken Gruppe der Ein-Schar-Pflug durch den Boden gezogen, um die Erde auf dem Acker zu wenden. Es brauchte viel Kraft der Schüler! Nach ca. einer Stunde hatten wir es geschafft. Nun konnte das Saatbett mit Hilfe einer kleinen Egge bereitet werden. Die Egge wurde ebenfalls von Hand von den Schülern gezogen; das ging etwas leichter, dafür haben wir das Ackerstück gleich zwei Mal geeggt. Nun konnten wir endlich den Winterweizen säen: jeder Schüler bekam die entsprechende Menge Saatgut in eine Saatguttüte und musste sich am Ackerrand aufstellen.

 

Die typische Säer-Bewegung wurde den Schülern gezeigt und nun ging es an das Säen. Wir sprachen dazu den Spruch: „Bemesst den Schritt, bemesst den Schwung, die Erde bleibt noch lange jung. Dort fällt ein Korn, das stirbt und ruht, die Ruh ist süß, es hat es gut. Eins hier, dass durch die Scholle bricht, es hat es gut, süß ist das Licht. Und keines fällt aus dieser Welt und jedes fällt, wie´s Gott gefällt.“

 

Nun hoffen wir, dass die Getreidekörner bis zum nächsten Sommer gut wachsen und gedeihen - die Klassen werden im Sommer das Getreide sensen und zu Garben binden.

 

 

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26. November / Markus Funk

Baumpflanzaktion verschoben!

 

 

Die Baumpflanzaktion, die für diesen Samstag geplant war, wird verschoben. Wetterbedingt haben wir nicht so viele Anmeldungen erhalten, wie nötig gewesen wären, um genug zu schaffen.

 

Voraussichtlicher neuer Termin: Sa, 12. März 2016.

 

 


 

24. November / Markus Funk

Neue Bäume braucht das Land

 

 

Unsere Landschaft braucht neue Hochstammbäume. Diese werden Mitarbeiter vom Hof Dinkelberg und Vorstandsmitglieder von Kambium e.V. zusammen mit Kunden, Vereinsmitgliedern und Freundes des Hofes am kommenden Samstag gemeinsam pflanzen. Dabei müssen die Bäume auch vor Fraßschäden durch Wild und Kuh geschützt werden.

 

Zunächst müssen allerdings ein paar alte, tote Bäume verschwinden:

 

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Dann hoffen wir auf gutes Wetter und viele helfende Hände, damit unsere Weide wieder mit ein paar lebenden Bäumen bestückt werden kann.

 

 

 


 

23. November / Markus Funk

Die Kälte ist da

 

 

Seit einigen Tagen muss man sich nicht mehr bewusst machen, dass es wirklich November ist. Das T-Shirt Wetter ist nun erst mal vorbei; aber so golden und warm hatte schon lange kein November mehr begonnen.

 

Aktuell sieht es draußen so aus: Frost und Reif direkt vor der Tür, Schnee am Horizont. Da wird es nicht nur dem Mangold kalt...

 

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15. Oktober / Markus Funk

Ein rauschendes Fest

 

Es ist vollbracht! Es war ein riesengroßer Aufwand, in der Planung, im Aufbau am Tag der deutschen Einheit (!) und in der Durchführung am 04.10. Aber nun ist es tatsächlich vorbei - und wir blicken voller Freude und voller Stolz auf unser Hof-Fest zurück.

 

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Das Wetter war uns ebenso wohlgesonnen (Regen gab es zwar in der Nacht davor, aber am Tag des Fests selber war es trocken und sogar recht sonnig) wie unsere Besucherschwärme, die uns geradezu überrannt haben. Unsere kühnsten Prognosen gingen von 1000-2000 Besuchern aus. Nach Auswertung der Essensverkäufe wirkt es so, als ob wir die 2000 tatsächlich geknackt haben. Das macht uns sehr stolz und spricht natürlich dafür, dass wir hier in der Region mittlerweile einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben.

 

So begeistert wir angesichts dieser Besucherzahl sind, so begeistert war offenkundig auch der Großteil unserer Festbesucher. Das machen wir nicht nur an den zufriedenen, strahlenden Gesichtern fest, die wir aus nächster Nähe am Hof-Fest erlebt haben, sondern auch an den zahlreichen begeisterten Rückmeldungen. Die Betreiber der Stände unserer Bio-Messe waren ebenfalls ganz verzaubert von diesem wunderschönen Herbsttag und äußerst zufrieden mit dem Interesse und der Kauflust der Besucher.

 

 

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Für Jung und Alt war allerhand geboten - und davon wurde zahlreich Gebrauch gemacht. Es wurden eifrig Kürbisse geschnitzt, Pizzen gebacken, gefilzt, getöpfert, Kisten gestapelt.

 

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Für alle Mitarbeiter und freiwilligen Helfer war es ein Kraftaufwand, der sich aber gelohnt hat. Nicht zuletzt durch unseren Nach-Hock, bei dem wir gestern nochmal die Höhepunkte Revue passieren ließen, aber auch Verbesserungsvorschläge für das nächste Mal gesammelt haben; dazu gab es Pizza, Salate und Tiramisu für alle.

 

 

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02. Oktober / Markus Funk

Hof-Fest-Countdown: noch 2 Tage

 

Zwischenzeitlich gab es einen Umschwung in den Wetterprognosen. Eigentlich gab es sogar zwei. Gestern und vorgestern haben uns die Prognosen dann doch eher einen feuchten Sonntag angekündigt, heute, mit zunehmender Sicherheit, wieder ein überwiegend trockenes. Ein kurzer Schauer muss u.U. überstanden werden, ansonsten soll es schön werden.

 

Kollektives Aufatmen am Hof.

 

Zwei geplante Aktionen fallen leider aus: Das Gourmet-Dinner (es gab zu wenig Anmeldungen) und das Ponyreiten (die Ponys sind krank). Trotzdem werden wir mit allerhand Kulinarischem und mit einer Vielzahl an Aktionen aufwarten. Das Zeug dazu, ein Highlight des Fests zu werden, dürfte das Kistenstapeln haben. Hier gilt es, so viele 2er NAPF Kisten aufeinanderzustapeln, wie möglich. Dabei den entstehenden Turm immer wieder auf neue 2er Kisten zu heben, um ihn zu erweitern, ist äußerst 'tricky' für den Stapler, äußerst amüsant für alle Umstehenden.

 

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Weitere Infos finden Sie im YouTube Channel der Ökokisten-Hochstapel-Meisterschaften (Con-Man-Contest) unter https://www.youtube.com/channel/UCQLa7MFJSq5p0Q2VebGNoSQ

 

Lassen Sie sich überraschen - noch zwei Tage!

 

 

 


 

 

28. September / Markus Funk

Hof-Fest-Countdown: noch 6 Tage

 

...und weiter geht die Planerei. Mittlerweile stehen die Abmessungen der Markt-Stände fest und unser Platz auf dem Hof kann dementsprechend eingeteilt werden. Das passiert dann nicht am Computer, in 3D, sondern ganz klassisch - mit buntem Papier, Lineal, Schere. Das sieht dann so aus:

 

 

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Nun gibt es dabei einiges zu bedenken: Der Tee-Stand (Kräuterei Mutter Erde aus Steinen-Hofen) bietet Geruchsproben an - kann also unmöglich neben dem Käse-Stand (von unserem Hof mit Käse aus der Sennerei Andeer) stehen. Ebenfalls nicht neben unserer Tofu-Verkostungsstation (von der Firma Taifun). Dann müssen Fleisch-, Käse- und Pralinenstand (Booja Booja aus Freiburg) so stehen, dass nicht den ganzen Tag die Sonne (die uns am Sonntag hoffentlich wohlgesonnen ist und uns freundlich zulächelt) auf die Stände knallt. Wer das Logikrätsel mit dem Wolf, der Ziege und dem Kohlkopf kennt, weiß um die Komplexität der Standzuordnung.

 

Die Vorfreude steigt glücklicherweise im selben Maß wie die Realisierung dass NUR NOCH 6 TAGE ZEIT IST. Also eigentlich kaum Zeit zu bloggen.

 

 


 

 

25. September / Markus Funk

Vorfreude auf das Hof-Fest - Countdown: noch 9 Tage

 

Unsere Arbeitstage sind derzeit geprägt von Vorbereitungen auf unser Hof-Fest. Der Countdown läuft und steht aktuell bei 9 Tagen! Die ersten Wetterprognosen sind durchweg positiv.

 

Wir haben Zusagen von über 20 Marktteilnehmern und freuen uns auf sie und ihre Waren: faire Kleidung, Werkstattprodukte, Bio-Pralinen, Tee, Schmuck, Wurst, Fleisch, Käse, Tofu - da bleiben hoffentlich keine Wünsche offen.
Die ersten Anmeldungen für das Gala-Dinner trudeln ebenfalls bereits ein.

 

Unter den vielen Aufgaben, denen man sich im Vorlauf auf so ein Event stellen muss, gibt es noch eine etwas ungewöhnliche: Aus Großkisten und Planen eine Umkleidekabine bauen.

 

Weitere Berichte folgen in den nächsten Tagen im Countdown zu unserem Hoffest.

 

Festblume

 

 

 

 


 

 

04. August / Markus Funk

Villa Schwein

 

Die dritte Klasse der Freien Waldorfschule Schopfheim hat kurz vor den Sommerferien ihre Bauepoche hier auf dem Hof Dinkelberg verbracht. Dabei haben die Kinder, unter Mithilfe diverser Eltern und Lehrer, drei Wochen lang gewerkelt, gehämmert und vor allem in der brütenden Hitze geschwitzt.

Was dabei entstanden ist, kann sich allerdings mehr als sehen lassen: unsere Schweine ziehen nun von ihrer spartanischen Einzimmerwohnung in eine wahre Villa.

 

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Als ehemaliger Student kommt man nicht umhin, den Umzug zu vergleichen mit dem Wechsel von Studentenwohnheim (auch da sieht es manchmal aus wie im Schweinestall) zu eigener Wohnung. So viel Raum! So viel Freiheit!

 

Ob man den Unterschied in der Lebensqualität dann auch deutlich in der Qualität des Fleisches bemerken kann, dürfen Sie gerne selbst beurteilen, wenn Sie zu Weihnachten aus unserem Schweinefleisch-Sortiment bestellen.

 

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30. Juli / Markus Funk

Nass aber trocken?

 

Nach einer längeren Hitzeperiode wurde es pünktlich zu den Hundstagen (s.u.) deutlich kälter und feuchter. Es hat sogar geregnet - zumindest für unser Empfinden. Einmal kamen etwa 11l Niederschlag, einmal waren es 7l. Das bedeutet laut unserem Obergärtner Markus Feig, dass das Wasser ca. 11cm (bzw. 7cm) tief in den Boden eingedrungen ist. Leider liegen die Wurzeln des angepflanzten Gemüses (Möhren, Kartoffeln etc.) darunter.

 

Durch diese kühlere Woche hat sich "der Zustand nicht verschlimmert, aber auch nicht verbessert", so Markus Feig. Zumindest kann die Gärtnermannschaft dieser Tage versuchen, die unzähligen Jungpflanzen in die Erde zu bringen, was durch die lange Trockenheit bisher nicht möglich gewesen ist.

 

Die Auswirkungen dieses trockenen, heißen Sommers werden wir laut Markus Feig "erst in vier, fünf Wochen beurteilen können".

 

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Markus Feig

 

 

 

 

 

 

 


 

23. Juli / Markus Funk

Hundstage

 

Heute beginnen die Hundstage! Sie dauern vom 23. Juli bis zum 23. August und benennen traditionell die hochsommerliche Hitzeperiode. Es erwarten uns demnach also die heißesten Tage des Jahres.

Benannt wurden die Hundstage bereits zur Zeit des Römischen Reiches nach dem Stern Sirius, dem Hauptstern im Sternbild Großer Hund, der Anfang August zusammen mit der Sonne auf- und untergeht.

Die Zeit der Hundstage eignet sich sehr gut, um den Sommerurlaub zu nehmen und die Hitze zu genießen. Dabei gilt: Viel Obst essen und viel Wasser trinken. Dazu gibt es natürlich auch eine Bauernregel: "Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein." Dieses Jahr würden wir uns trotzdem über (mehr) Regen freuen.

Aus astronomischer Sicht beginnen die Hundstage mit dem ersten sichtbaren Aufgang des Hundssterns Sirius in der Morgendämmerung. Die Ansicht, dass die Hundstage mit besonders schönem oder heißem Wetter einhergehen, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Da sich die Hitzeperiode über die Jahrhunderte hinweg jedoch tendenziell eher Richtung Mitte Juli nach vorne verschoben hat (das haben wir dieses Jahr gemerkt...), ist diese zeitliche Verbindung nicht mehr exakt zutreffend. Die Eigenbewegung des Sternbildes ist zudem dafür verantwortlich, dass der Aufgang des Sirius in Deutschland erst etwa ab dem 30. August zu beobachten ist.

 


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Kimba und Fina, unsere Hofhunde

 

 

 


 

 

21. Juli / Markus Funk

Kein ausgiebiger Regen in Sicht

Auch wenn es am Wochenende einen kurzen Schauer gab: Was dem Boden im Moment dringend fehlt, ist ein ausgiebiger Landregen. Dieser flächendeckende Niederschlag sei lange Zeit ausgeblieben und werde dringend benötigt, sagte Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD) im SWR. "Kurzer kräftiger Regen sickert oft nicht in den Boden ein." Statt über das Grundwasser wieder in die Flüsse zu gelangen, verdampfe das Wasser. Ausgiebiger Regen ist weiter nicht in Sicht.

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Und so leiden nicht nur wir unter der Hitze (bzw. genießen sie und erfreuen uns ihrer, solche Zeitgenossen gibt es auch unter unseren Mitarbeitern), sondern vor allem unsere Produkte. Der Ertrag an Beeren war, gelinde ausgedrückt, bescheiden; Kirschen gibt es quasi kaum; andere Produkte lassen sich schlechter, bzw. kürzer lagern, oder werden holzig durch die festere Zellstruktur.

 

 

 


 

 

25. Juni / Markus Funk

Ehrungen im Morgenkreis

Im heutigen Morgenkreis der Gärtnerei wurden drei Mitarbeiter für ihr langjähriges Engagement am Hof Dinkelberg geehrt: P1010632 KopieErnst Bader, der seit 10 Jahren betreut in unserer Gärtnerei arbeitet; Thomas Böhme, ebenfalls seit 10 Jahren im Einsatz; Klaus Büscher, der bereits eine Vielzahl an Aufgaben auf unserem Hof übernommen hat und schon kurz nach dem Startschuss dabei war, also seit knapp 11 Jahren.

 

 

P1010635 KopieMarkus Hurter hat sich im Namen des ganzen Hofes bei allen dreien herzlich bedankt. Da wir mit unseren vielen Praktikanten und Praktikantinnen, FSJlern und FSJlerinnen einen stetigen Wechsel in der Mitarbeiterschaft haben, ist es für uns von umso größerem Wert, dass auch einige langfristige Mitarbeiter für Kontinuität und Konstanz sorgen.

 

 

P1010638 KopieErnst, Klaus und Thomas waren sichtlich gerührt. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

02. Juni / Markus Hurter

Ein göttlicher Regenguss

Die Wetterprognose sagt für die kommenden Tage (oder Wochen?) heisses Sommerwetter voraus. In den letzten 3 Wochen hat es bei uns aber keinen Tropfen geregnet. Die Gemüsefelder sind staubtrocken. Die gesäten Möhren keimen nicht, die Kartoffeln stocken bereits im Wachstum und die Kohlpflanzen lassen die Blätter hängen. Und nun tagelange Hitze? Das Gemüsejahr scheint bereits zum Scheitern verurteilt. (Bewässern ist auf dem Dinkelberg nicht möglich, da es nirgends fliessendes Wasser gibt.)

Doch da wehten gestern Abend auf einmal schwarze Wolken heran und plötzlich macht der Himmel die Schleusen auf: Es schüttet und prasselt, dass es eine wahre Freude ist. Und offenbar war der Guss genau für unseren Hof bestimmt. Schon an der Wiese unten, 2 km von hier, ist nicht ein einziger Tropfen gefallen. 15 Liter pro Quadratmeter hat es geregnet. Das sind 1,5 Giesskannen auf jeden Quadratmeter. Damit kann man auch 2 Wochen Sommerhitze überstehen.

Wir sind noch einmal davon gekommen. Das Herz hüpft wieder. Danke für diese Himmelsgabe!

 


 

 

01.Juni / Rebecca Müller (Praktikantin)

Die Kühe sind los

Der Frühling ist da und der Sommer nähert sich in großen Schritten. Das blieb natürlich auch den Kühen in unserem Stall nicht verborgen. Und als der Tag da war und sich die Stalltüren endlich öffneten, liefen sie aufgeregt und voller Vorfreude auf ihre Weide.
Unsere Tierhaltung ist eine Mutterkuhhaltung, sprich die Kühe werden nicht zur Produktion von Milch gehalten, somit durften auch die Kälber mit ihren Müttern ins Grüne hinaus. Das erste Kalb wurde auf unserem Hof dieses Jahr im März geboren. Danach ging es Schlag auf Schlag. Das nächste halbe Jahr verbringen die putzmunteren Kälber beisammen tobend auf der Weide. Wenn sich die Weidesaison dem Ende neigt, werden die Kälber von ihren Müttern getrennt und von der Muttermilch abgesetzt. Anschließend werden sie nach Geschlecht getrennt und bleiben bis zur Schlachtung im Stall oder auf den Weiden des Hofes.
Leider gibt es immer wieder Sonderfälle bei der Geburt oder der Aufzucht der Kälber, bei dem das Eingreifen des Landwirtes benötigt wird. Unser Kalb „Bohne" hatte das Pech, dass ihre Mutter in den ersten Tagen nach der Geburt eine Euterentzündung bekam. Dies zog nach sich, dass die Muttermilch für das Kalb gefährlich ist. Kuh und Kalb mussten getrennt werden und „Bohne" wird nun mit Ersatzmilch aufgepäppelt.
Nachdem die Kühe raus auf die Weide konnten, gibt es viel zu tun. Gräser, die den Elektrozaun berühren, der die Kuh- und Rinderweiden begrenzt, müssen abgemäht werden. Ansonsten würde die elektrische Spannung abgeleitet werden und die Spannung auf dem Elektrozaun würde deutlich nachlassen.
Da wir mit dem Weidegang einen neuen Bullen integriert haben, sollte die Spannung auf dem Elektrozaun vollständig vorhanden sein. Denn die Reaktionen des ersten Aufeinandertreffens von Kuhherde und neuem Bullen sind nicht ganz vorrauschaubar. Mittlerweile hat der Lemousinbulle „Nero" seinen Platz in der Herde eingenommen und sich sehr gut eingelebt. Die Kuhrasse Lemousin ist für gute Fleischqualität bekannt und auch für leichte Geburten, da die Kälber dünne Gelenke haben und die Kühe ein breites Becken.
Doch nicht nur auf der Weide sondern auch auf dem Acker und auf anderen Grünflächen ist der landwirtschaftliche Einsatz gefragt. Denn der Mist und auch die Gülle der Kühe und Rinder dienen als Dünger und somit als Grundlage für alle Kulturen, die auf unserem Hof angebaut werden.
Die Tiere bekommen von dem Trubel auf dem Hof und in der Gärtnerei gänzlich wenig mit. Seelenruhig weiden und das frische Gras genießen stehen so lange auf der Tagesordnung, bis der Landwirt wieder zum Antreten ruft.

 


 

 

08. Mai / Birte Bresler

Ksenia und Bermet

Logo Praktikanten 2015Seit Montag haben wir wieder zwei neue Praktikantinnen von der Organisation „LOGO e.V." bei uns. Kseniia Tokareva aus Woronesch (Rußland) und Bermet Toigulova aus Talas (Kirgisien). Kseniia studiert Agrarökologie und Bermet Agrarökonomie. Beide absolvieren ihr 6-monatiges Pflichtpraktikum bei uns und arbeiten hauptsächlich in der Gärtnerei. Wir freuen uns, dass sie bei uns sind!

Was bedeutet LOGO e.V.? LOGO bedeutet Landwirtschaft und Ökologisches Gleichgewicht mit Osteuropa. In diesen Bereichen bildet LOGO aus. Dabei sollen die Teilnehmer seiner Programme verstärkt für Umwelt- und Entwicklungsfragen sensibilisiert und Wege zu Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Teilnehmer sollen mehr Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt entwickeln und sich stärker für eine nachhaltige Entwicklung engagieren.
LOGO engagiert sich besonders in der beruflichen Bildung landwirtschaftlicher Nachwuchskräfte aus Osteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus. Mit Hilfe von Praktika und Seminaren erwerben die Teilnehmer fachliche Kenntnisse, verbessern ihre sprachlichen Fähigkeiten und sammeln interkulturelle Erfahrungen. Dank dieser Aus- und Weiterbildung erhalten sie bessere Chancen im beruflichen Leben.

 


 

                                                                             17. April / Birte Bresler

                                         Nachwuchs im HühnerstallIMG 3470

IMG 1449Am 25. März sind 70 Küken in unserem Brutapparat geschlüpft. Seit ca. 3 Wochen leben sie in einem mit Rotlicht erwärmten Aufzuchtstall. Danach kommen sie in einen Bauwagen, wo sie sich langsam an die Temperaturen draußen gewöhnen können.
Die Hühner Küken stammen von den Rassen „Rebhuhnfarbige Italiener" und „Schwarze Rheinländer", ebenso haben wir ein paar Araucana-Hennen in der Herde. Die Eier der „Italiener" und „Rheinländer" sind weiß, die Araucana legen grüne Eier.

 


15. April 2015 / Markus Hurter

Willkommen!

Heute sind die ersten Schwalben eingetroffen.

 


 

2. April 2015 / Rebecca Müller (Praktikantin)

Wie wichtig ist ein Gewächshaus für den Hof Dinkelberg?

 

Die meisten Gärtnereien sowie auch viele Hobbygärtner setzen beim Anbau einiger Gemüsearten auf Gewächshäuser. Es gibt die verschiedensten Arten und Formen von Gewächshäuser, transportable, fest gebaute, aus Glas, mit Folie bespannt, oder auch als kleine Tunnel, beheizbar oder auch nicht. Doch warum ist das so und was sind die Vorzüge des geschützten Anbaus? Und gibt es eigentlich auch Nachteile?
Auch unser Hof Dinkelberg besitzt verschiedene Arten von Gewächshäusern, in diesem Winter wurden gerade wieder zwei neue Folienhäuser erstellt.

Ohne Gewächshäuser sind die Kulturen den vorgegebenen klimatischen Bedingungen ausgesetzt, worauf der Gärtner keinerlei Einfluss hat.

 

Vorteil 1Petersilie in einem unserer Folientunnel
- Aktive Steuerung des Klimas und der Vegetation
- Verfrühung/Verlängerung der Kulturen durch Schaffung eines regulierbaren Mikroklimas

Weiterhin stammen viele der in Gewächshäusern kultivierten Pflanzen aus tropischen/subtropischen Klimazonen und sind somit sehr wärmeliebend (Gurken, Tomaten, Auberginen, Paprika).

 

 

 

Vorteil 2Unser Glashaus mit Setzlingen und Jungpflanzen
- Dies macht Pflanzen, die nicht in unserer Klimazone beheimatet sind, anbaubar.

Die Gemüsekulturen können im Gegensatz zum Freiland einfacher „gesteuert" werden. Dies gilt für die Wuchsphase der Pflanzen bis hin zur Ernte. In der Regel sind Gewächshäuser mit einer festen Bewässerung installiert.

 

Vorteil 3
- Möglichkeit der Rankhilfen für Tomaten und Gurken durch bestehendes Gerüst des Gewächshauses
- Genaue Wassergabe durch festinstallierte Bewässerung
- Gleichbleibende Temperaturen durch Lüftungssystem/Heizsystem
- Ernte von Wintergemüsen (z.B. Feldsalat) auch bei Schnee ohne Probleme möglich.

 

Was sind nun die Nachteile von diesen nicht wegzudenkenden Gewächshäusern?

Gewächshäuser sind in der Anschaffung je nach Bauweise und Größe ziemlich teuer und auch von Krankheiten bleiben die Pflanzen in der Regel nicht unberührt. Bei einigen Krankheiten wirkt sich ein Gewächshaus eher hemmend auf den Befall aus, bei manchen Krankheiten ist jedoch ein vermehrter Befall zu verzeichnen. Die Pflege der Pflanzen und der Erde ist auf dem Feld wie auch im Gewächshaus notwendig, allerdings ist es in Gewächshäusern meist etwas aufwändiger. Auf dem Feld werden viele Arbeiten mit einem Traktor mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten erledigt. Dies ist im Gewächshaus wegen der räumlichen Enge nur eingeschränkt möglich. Es bedarf daher vieler Handarbeiten oder den Einsatz kleiner Maschinen.
Bei der Anschaffung eines Gewächshauses sollte man zudem auf einige Aspekte achten: Beim Standort sollte man beachten, dass der Boden eben ist sowie ein Wasser- und evtl. auch ein Stromanschluss vorhanden ist. Weiterhin gilt es auch bei der Planung wachsam zu sein, denn ab einer gewissen Dimension benötigt der Gärtner nach behördlichen Auflagen eine Baugenehmigung.

Doch bei der Größe und Fläche, auf der der Hof Dinkelberg unter Folie und Glas anbaut, lohnt es sich durchaus in Gewächshäusern zu produzieren, um unsere Kunden mit dem besten Gemüse zu versorgen.

 


 

 

März 2015 / Rebecca Müller (Praktikantin)

Reif für den Kochtopf: in Demeterqualität

 

Um in einer Kantine hunderte von Mäulern satt zu bekommen, bedarf es – neben den Ausgangsprodukten – einer Menge an Arbeit. Um die Versorgungsaufgabe einiger qualitätsbewussten Großküchen in der Region etwas leichter zu gestalten, bietet der Hof Dinkelberg mit seiner Gemüseschäl-Werkstatt, Kochtopf-fertiges Gemüse an. Dies bedeutet, dass nach der Anlieferung der vorgefertigten Produkte in den Großküchen weder geschält noch geputzt werden muss, sondern die Produkte eigentlich sofort in den Topf wandern können. Doch wer und was stecken hinter dieser Arbeit und was für Prozesse durchlaufen die zunächst als Rohware vorliegenden Produkte.

Dies soll hier am Beispiel
einer Kartoffel erläutert werden:

Im ersten Schritt werden die Kartoffeln,
egal ob frisch geerntet oder aus dem Lager entnommen, jeweils einem Vollwaschgang in unserer Gemüsewaschmaschine unterzogen.

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 Anschließend kommen die gewaschenen Kartoffeln in die Schälmaschine, aus der sie geschält entlassen werden. Jedoch bleiben naturbedingt einige braune Augen und Ecken übrig, welche anschließend geduldig von Hand bearbeitet werden.

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Dieses Nachschälen und -putzen wird in Handarbeit in unserer sogenannten Gemüseküche vollzogen. Auf Wunsch der Großküchen werden Produkte auch vorgeschnitten, gesäubert und portioniert. Dieser Arbeit nehmen sich vier bis sechs Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung geduldig an. Die Kartoffeln, die sich gerade nicht in „Schälerhänden" befinden, liegen permanent im Wasser, um Verfärbungen vorzubeugen.In der Gemüseküche herrscht am Vormittag Hochbetrieb, wenn Kilo um Kilo verarbeitet wird. Neben den Kartoffeln stehen weitere vielfältige regional/saisonale, im Winter auch zum Teil mediterrane Produkte auf dem Speiseplan. Je nach Saison werden u.a. Möhren, Sellerie, Wurzelpetersilie, Pastinaken Kürbisse, Paprika geschnippelt, Kohl gehobelt und Gurken geschält. Bei dieser Arbeit sind Feinmotorik und Sorgfältigkeit gefragt. Die Hygiene ist ein sehr wichtiger Aspekt, so tragen die Mitarbeiter Handschuhe, eine Schürze und einen Haarschutz. Bei all der Geduld und Genauigkeit bleibt die gute Stimmung nie auf der Strecke.

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 Die feinsäuberlich geschälten Kartoffeln werden zum Schluss in Vakuumbeutel verpackt, mit Datum und Qualitätslabel versehen und bis zum Transport kühl gelagert. Am Folgetag verlässt das frische Gemüse unseren Hof und wird an die entsprechenden Großküchen ausgeliefert. Somit ist der Grundstein für die leckersten Gerichte gelegt, die dann in Schulen, Unternehmen und Restaurants auf den Tellern der hungrigen Gäste landen.kochtopf.png18

 

 

 

 

 

 

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